Die Rezepte

Zu den Rezepten sind folgende Vorbemerkungen erforderlich:

  1. Die Grundrezepte entstammen der Internetpräsenz von „essen&trinken“ und sind von mir erweitert, ergänzt oder verfeinert worden.
  2. Wesentlich ist der Einkauf, da darf man nicht sparen und Billigprodukte nehmen. Hochwertige Waren verbessern den Geschmack deutlich. Mengenmäßig runde ich immer auf.
  3. Jede Suppe schmeckt deutlich besser, wenn man für Gruppen kochen muss, also die Menge macht’s! Man kann ja für mehrere Tage kochen und einfrieren. Lohnt sich unbedingt.
  4. Und – last, but not least – die Suppe am Vortag der Veranstaltung kochen. Sie muss ziehen dürfen.

Und nun zu den Rezepten:

 

  1. Die Frühlingssuppe für 20 Personen
  • 2 kg Karotten putzen und grob würfeln
  • 6 Stangen Staudensellerie sorgfältig putzen, besonders die Fäden ziehen und nicht zu große Würfel hacken
  • 6 walnussgroße Stück Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden
  • 3 große Zwiebeln grob würfeln
  • 3 große Zehen Knoblauch grob hacken
  • 1/2 Stck Butter bei mittlerer Hitze in einem 5 l Topf erhitzen, erst den Knoblauch kurz andünsten (nicht braun werden lassen!), dann die Zwiebeln glasig dünsten, dann den Ingwer dazugeben, zuletzt Sellerie und Karotten andünsten, dann kräftig salzen und pfeffern, alles gut 15 Minuten andünsten, dabei gelegentlich kräftig umrühren.
  • mit 3 Dosen Kokosmilch ablöschen
  • 2 l selbst gemachte Gemüsebrühe aufgießen, alles 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln (simmern) lassen
  • sind die Karotten weich (etwas überkocht), mit einem Pürierstab gut durch pürieren
  • mit Salz, Pfeffer, ggf. Gemüsebrühe, Worcestersauce und etwas Chili abschmecken.

Guten Appetit!

2. Das SPD – Süppchen für 20 Personen

  • 10 Zwiebeln sowie
  • 10 kleine Knofi – Zehen in
  • 20 EL Olivenöl glasig andünsten, dann
  • 10 Tl Tomatenmark sowie
  • 10 Tl Zucker dazu geben und unter Rühren andünsten, alsbald
  • 10 Ds geschälte Tomaten dazugeben, kräftig rühren, dann
  • 2 l Gemüsebrühe dazugeben und 15 Minuten sanft köcheln lassen, mit
  • Salz & Pfeffer sowie
  • 10 Tl Oregano abschmecken, mit
  • 500 ml Schlagsahne verfeinern und
  • 1/2 Toastbrot würfeln, in
  • Butter die Brotwürfel anrösten, die Croutons  auf die Teller geben und die Suppe servieren.
  • Guten Appetit!

3. Die Mulligatawny für 20 Personen

Vorbemerkung: Die Mulligatawny ist eine indische Pfeffersuppe, die sich seit der Kolonialisierung Indiens in Großbritannien großer Beliebtheit erfreut. Eigentlich ist sie keine Pfeffersuppe, sondern eine Hühnchen-Curry-Suppe, die wegen des scharfen indischen Currys eben so genannt wurde. In unseren Breitengraden nimmt man deutlich milderen Curry. Die Suppe wurde hierzulande durch den Silvesterfilm „Dinner for  One“ bekannt.

  • 6 El Mehl mit
  • 6 Tl Curry und
  • 1 walnussgroßem Stck Ingwer vermischen, damit
  • 3 kg Hähnchenbrust in muindgerechte Stücke schneiden, mit der Mischung einreiben, dann
  • 180 gr. Butter erwärmen und darin das Fleisch von allen Seiten anbraten, bis es gebräunt ist.
  • 18 Knoblauchzehen und
  • 36 schwarze Pfefferkörner in ein Mullsäckchen binden,
  • 3 große Boscop – Äpfel schälen und würfeln, mit dem Säckchen mit in den Topf geben,
  • 4,5 l Hühnerbrühe dazugeben, alles zum Kochen bringen und dann 1 Stunde sanft köcheln lassen.
  • 500 ml Sahne dazu geben und mit
  • 6 El Zitronensaft abschmecken.
  • 1 kg Reis nach Anweisung kochen, die Suppenteller mit einem großen Löffel reis und der Suppe füllen. Dazu reicht man
  • pro Teller einen Löffel Mangochutney (im Marktkauf bei den ausländischen Lebensmitteln erhältlich)
  • Guten Appetit!

4. Der Melonen-Feta-Salat

  • 1/2 Wassermelone in mundgerechte Würfel schälen, die Kerne entsorgen
  • 1 Päckchen Feta in Würfel schneiden und zu den Melonenstücken geben
  • mit etwas Salz und Pfeffer würzen
  • etwas Minze hacken und untermischen
  • Salat und Öl gut verrühren und untermischen
  • Guten Appetit!

5. Das Paprikasüppchen  für 15 Personen

  • 1,5 kg  rote Paprika putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden
  • 500 gr Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden
  • 8 Zwiebeln grob hacken
  • 8 Knoblauchzehen grob hacken
  • in einem großen Topf Öl und Butter sanft erhitzen, den Knoblauch andünsten, schnell die Zwiebeln dazugeben und weich kochen (nicht braten!), Kartoffeln und Paprika dazu geben und 10 Minuten dünsten;
  • 8 TL Tomatenmark unterrühren und kräftig umrühren
  • mit 300 ml Weißwein ablöschen und
  • 3 l Gemüsebrühe dazu geben.
  • mit Salz, Pfeffer, Sojasauce, Worcestersauce, etwas Honig und ggf. Gemüsebrühenpulver abschmecken
  • 1 Packung Creme fraiche zufügen, nicht mehr kochen, bei kleiner Hitze warm halten
  • die Suppe mit einem Strietz Sahne servieren
  • Guten Appetit!

6. Die Vichyssoise für 30 Personen

Vorbemerkung: Die Suppe stammt von dem französischen Koch Louis Diat aus dem zentralfranzösichen Vichy. Der kannte die Suppe von seiner Mutter, die sie heiss auftischte. Für ein Nobelrestaurant in New York verfeinerte er das Rezept und bot sie eisgekühlt zu einem mehrgängigen Menü. Weil der Name „Vichy“ durch die Nazis belastet war, versuchte man, die Suppe umzubenennen: Creme gauloise, aber der ursprüngliche Name setzte sich durch.

  • 10 Schalotten schälen und in große Stücke hacken
  • 3 kg Lauch (Porree) putzen und in nicht allzu große Streifen schneiden, Schalotten und Lauch in einem großen Topf mit ordentlich Butter andünsten (nicht bräunen!)
  • 3 kg Kartoffeln schälen, waschen, vierteln und in den Topf dazu geben
  • 5 l Hühnerbrühe dazugeben, alles gut verrühren und 30 Minuten köcheln lassen
  • Alles gründlich pürrieren und mit Salz, Pfeffer und Worcestersauce kräftig abschmecken
  • 1,5 l Kochsahne dazugeben
  • Die Suppe ausstellen und einen halben Tag ruhen lassen. Sie wird dadurch sahnig sämig lecker.